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Alex Carrington

Es braucht viel Mut, eine erfolgreiche Karriere aufzugeben, um eine neue Richtung einzuschlagen. Alex Carrington hat getreu dem Motto „Jetzt oder Nie“ genau das getan. „Do Or Die“ heißt denn auch ein Schlüsselsong auf dem längst überfälligen schlicht „Alex Carrington“ betitelten Debütalbum der englischen Sängerin, mit dem sie sich als eine der reizvollsten neuen Stimmen in Pop und Rock empfiehlt.

„’Do Or Die’ war der erste Song, den ich zusammen mit meinem Produzenten und Co-Autor Ken Rose geschrieben habe“, erzählt die in Köln lebende Künstlerin „Zu dieser Zeit stand ich an einem Punkt, an dem ich dachte, wenn ich es jetzt nicht schaffe, dann bringe ich mich um. Natürlich meinte ich das nicht wörtlich. Aber das Gefühl war ähnlich. Denn jetzt muss es klappen oder ich höre mit der Musik auf. Mein ganzes Leben wollte ich immer nur singen und tanzen. Dafür habe ich selbst Familie und Freunde hinten angestellt. Natürlich klingt das wie ein Klischee, aber es ist die Wahrheit.“

In der Tat erfolgte ihr Eintritt ins Showgeschäft schon sehr früh. Geboren und aufgewachsen in Birmingham gab sie bereits im Alter von fünf Jahren ihr Bühnendebüt. Vor und während ihrer Schulzeit lernte sie Ballett, Stepp- sowie Jazztanz und nahm Schauspielunterricht. Als ihre Freunde den normalen Weg zur Universität einschlugen, ging Alex, gerade mal 17 geworden, nach Griechenland und schloss sich dort für zwei Jahre einem Tanzensemble an, das zunächst in Clubs und Theatern und später in großen Fernsehshows auftrat. Zurück in England stand sie dann in einem Freizeitpark in einer Musical-Revue auf der Bühne. „Wir spielten und tanzten Szenen aus allen berühmten Musicals von ‚Phantom der Oper’ über ‚Grease’ und ‚Miss Saigon’ bis ‚Cats’“, erzählt Alex. „Dabei war ich erstmals gezwungen, zu singen. Bis dahin, wenn man mal von einigen Banderfahrungen während meiner Schulzeit absieht, wusste ich überhaupt nicht, dass ich singen konnte.“

Typisch britisches Understatement. Alex konnte singen. Auf der Bühne schaffte sie Atmosphäre, spielte perfekt auf der Klaviatur der Gefühle und wenn ein Musicalsong alles mitbrachte, um die Leute zum Weinen zu bringen, dann brachte sie das Publikum zum Weinen. Als sie sich auf eine Zeitungsannonce um die Stelle einer Sängerin auf einem großen Kreuzfahrtschiff bewarb, brauchte sie dann nicht lange vorzusingen, um den Job zu bekommen. Auf Schiffreisen in die Karibik, nach New York, Mexiko und sogar bis hinauf nach Alaska begeisterte sie fortan die Gäste.

Auch nachdem sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte, brauchte sie sich über mangelnden Publikumszuspruch und fehlende Engagements nicht zu beklagen. Sie brillierte als Sängerin einer Big Band in London, gastierte mit Orchester monatelang im Casino von Monte Carlo, sang vor Prinz Albert und Prinzessin Caroline, arbeitete mit Cliff Richard und verlieh den Megashows von Star-Magier David Copperfield musikalischen Glanz.
Aber bei allen Erfolgen, ihre eigenen Songs blieben außen vor. Das änderte sich erst, als sie über einen befreundeten Big-Band-Leader nach Köln kam. Hier traf sie auf Musiker und Produzenten, die sie ermutigten, sich nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit eigenen Songs auszudrücken. Als man ihr ein festes Engagement in einem exklusiven Restaurant anbot, zog sie endgültig nach Köln.

Zweifelsohne ist ein Allroundtalent wie Alex Carrington eine Seltenheit. Aus diesem Grund zögerte der in München lebende renommierte Produzent und Multiinstrumentalist Ken Rose keine Sekunde als sie ihm eine Zusammenarbeit anbot. Gemeinsam schrieben sie die Songs, die jetzt auf dem Album „Alex Carrington“ versammelt sind. Nur der von einem unwiderstehlichen Rockdrive angetriebene Albumauftakt „Going Blond“, für den auch Sheryl Crow alles stehen und liegen lassen würde, stammt nicht aus Alex’ Feder, sondern ist ein Rose/Shaw-Komposition.

Ken Rose nahm die Demoaufnahmen mit nach Amerika und stellte dort mit Spezialisten wie Kenny Aronoff, Schlagzeuger von Alanis Morissette, und Mike Rowe, Keyboarder auf diversen Alben von Oasis und derzeit Mitglied der Band von Sheryl Crow, eine versierte Studiogruppe zusammen. Die Gitarrenparts übernahm der Rolling Stones- und Beatles-Fan Ken Rose höchstpersönlich. Die Produktion in Studios in London, Los Angeles, New York und Toronto nahmen gut zwei Jahre in Anspruch. Diesen Aufwand hört man den zehn höchst unterschiedlichen Kompositionen des Albums aber auch an. „Es ging uns von Beginn an um stilistische Vielfalt“, erklärt Alex. „Wir wollten uns nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen. Wir waren uns einig, dass wir handgemachte ehrliche Musik machen wollten, mit echtem Schlagzeug, echten Gitarren, erdigen Songs und guten Texten. Manche Songs wie „Do Or Die“ sind komplexer, andere wie „Going Blond“ sehr eingängig.“

Tatsächlich verfügt Alex Carrington über ein untrügliches Gespür für Melodien, die man einmal vernommen, nicht mehr aus dem Gedächtnis bekommt, Wie jene Hookline, die ihre umwerfende Debütsingle „Vegas Can Wait“ schmückt. Der euphorische Titel ist nicht der einzige Albumtrack, der sich als hartnäckiger Ohrwurm erweist. „Alex Carrington“ bietet im Wechselspiel von kraftvollem Rock („Scared Of The Dark“), harmonischem Pop („Stuck In The Middle Of My Mind“) und bittersüßen Balladen („I Don’t Care“) ein üppiges Bouquet potenzieller Hits. Man höre etwa das mit R&B-Einflüssen jonglierende „Happy Hour“, die verträumte Akustik-Vignette „The Middle Of Lonley“ und die nahezu klassische Pop-Perle „Beautiful Fool“, die von einem Mann erzählt, der selbst dann noch gut gelaunt über den Dingen steht, wenn ihm die schrecklichsten Sachen widerfahren. Alex Carrington verarbeitet hier Erinnerungen an ihren Vater. Überhaupt gelingt es ihr immer wieder, reale Erlebnisse und humorvolle Anekdoten in packende Songtexte zu übertragen.

„Als ich mitten in den Albumaufnahmen steckte, bot mir ein Freund an, mit ihm in die USA zu reisen, ein paar Tage in L.A. zu verbringen und dann nach Las Vegas zu fahren“, erklärt Alex den Hintergrund von „Vegas Can Wait“. „Ich habe ihm gesagt, Vegas kann warten. Zunächst mal muss ich mich um meine Karriere kümmern. Ich bin dann aber doch mitgefahren. Der Song ist ein Dialog zwischen Teufel und Engel. Der Teufel zählt alle Köstlichkeiten auf, die in Las Vegas auf mich warten, während der Engel mit den Pflichten versucht, dagegen zu halten. Nun ja, der Teufel gewinnt - wie immer.“
Andererseits scheut Alex Carrington auch nicht vor ernsten Themen zurück. Die genuine Ballade „Someone I Don’t Know“, die sie eindringlich wie ein Gebet intoniert, ist von einer Freundin inspiriert, die an Krebs gestorben ist. Wie Alex diese Erfahrung verarbeitet und Trauer in Hoffnung verwandelt, unterstreicht mit welch großem Songwriterpotenzial diese junge Frau ausgestattet ist. Höchste Zeit, dass sie sich endlich entschlossen hat, ihr eigenes Songmaterial aufzunehmen. Anderenfalls wäre uns ein Debütalbum entgangen, wie es erfrischender, ehrlicher und aufregender kaum sein kann. Kein Zweifel: Der Name Alex Carrington wird noch für viele Schlagzeilen sorgen - im Radio, in den Charts und demnächst auch auf hiesigen Konzertbühnen begleitet von ihrer eigenen, formidablen Live-Band, mit der sie bereits mehrfach lautstark gezeigt hat, wie man ROCK in Großbuchstaben schreibt.


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