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HANSONIS

Der Kölner Singer/ Songwriter Michael Hansonis veröffentlicht Anfang März 2004 sein neues Album, auf dem er Texte des walisischen Schriftstellers Dylan Thomas vertont. Die CD trägt den Titel: „Drink and Drive with Dylan Thomas“. Damit kehrt Hansonis nach langer Zeit in die Musikwelt zurück, von der er sich 1994 nach der Auflösung der legendären Kölner Band King Candy zurückgezogen hatte.

Der Sänger und Schauspieler hatte immer schon ein ausgeprägtes Faible für Literatur und einschlägige Erfahrungen, was deren musikalische Umsetzung angeht. Schon einmal vertonte er zwei Gedichte des amerikanischen Dichters Robert Frost. Im Innencover der King Candy CD „Chloe“ dankt er seinen schreibenden Helden, u.a. Jaques Brel, Serge Gainsbourg, Gottfried Benn, Robert Forster. Mit Robert Forster, dem Sänger der Go Betweens, verbindet ihn Einiges: Nicht nur, dass er auf seinem Soloalbum „I had a New York Girlfriend“ einen Song von Hansonis („Bird“) coverte; auch Hansonis erklärt Forster zu einem seiner Lieblings-Songwriter.

Womit wir mitten in der Biografie des Kölner Musikers wären: 1982 Gitarrist von „Krahl Hosel“, 1985 - 1986 Sänger und Gitarrist von Les Immer Essen, danach sechs Jahre musikalischer Kopf von King Candy. Mit der hochgelobten Gitarren-Popband veröffentlichte er vier Alben. Seit 1995 Konzentration auf die Schauspielerei. Er spielt an mehreren Theatern, in diversen TV Produktionen und bleibt bis zum Dezember 2000 festes Ensemblemitglied am Kölner Horizont Theater. Und während dieser Zeit entstehen auch erste neue Songs. Hansonis spielt zunächst für kurze Zeit in der nach einem Hitchcock-Film benannten Garage Band Lifeboat. Seine musikalischen Vorlieben liegen nach wie vor bei Bands wie Roxy Music, T. Rex und Nick Cave. Hansonis beschließt dann aber doch unter eigenem Namen und in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Dieter Krauthausen ein neues Album aufzunehmen. Mit dabei sind Ausnahme-Trommler Stefan Krachten (Unknown Cases, Trance Groove), Hans Bäär (Kowalski, Flowerpornoes, Gianna Nannini), und Keyboarder Friso Lücht (Westernhagen). Das Ergebnis klingt, als würde diese Besetzung schon Jahre zusammen agieren. Entspannt–gespannt, kein Gedrängel, keine Egotrips. Jeder spielt 100 prozentig songdienlich. Hansonis singt unprätentios, aber eindrucksvoll, Krachten trommelt sparsam und reduziert sein Tun auf das Wesentliche. Hier wird Melancholie greifbar, dort dominieren brachiale Gitarrenriffs, mal hört man das Rutschen der Finger auf den Saiten beim Umgreifen, mal treibt ein trockener Bass das Geschehen an.

Michael Hansonis führt aus: „Ich wollte eine Musik schreiben, die trotz anspruchsvoller Texte nicht ambitioniert wirkt, sondern leicht und transparent. Songs, die wie kleine Filme in deinem Kopf Bilder erzeugen.“

Live präsentiert sich Hansonis mit seiner neuen Band:
Michael Hansonis - vocals, electric and acoustic guitars, harp
Hans Bäär - bass guitar
Saskia von Klitzing - drums
Friso Lücht - keyboards

TV

Abschlussgala der lit.COLOGNE 2004
in der Kölner Philharmonie am 21. März 2004 (Aufzeichnung)

„Eine Reise durch die Welt der vergessenen Bücher“

Zu Gast bei Elke Heidenreich:
Mario Adorf, Hannelore Elsner, Raoul Schrott und andere.
Musik: Hansonis, Susanne Weinhöppel

Live-Übertragung im WDR 5 Hörfunk ab 20:05 Uhr
Sendetermin der TV-Aufzeichnung am 25. März im WDR 3 um 23:00 Uhr


Kurz-Biografie Dylan Thomas

Dylan Thomas, geboren 1914 in Swansea / Wales
1934 ging er nach London und arbeitete dort für Zeitschriften und für die BBC
1949 Rückzug in den kleinen walisischen Fischerort Laugharne
1953 Uraufführung „Unter dem Milchwald“ (Under Milkwood)
starb während einer Lesereise 1953 in New York

Zu Lebzeiten ebenso umstritten wie berühmt, gehört sein Werk inzwischen zum festen Bestandteil der modernen Poesie. Einer seiner größten Bewunderer war Bob Dylan, der sich nach ihm benannte. Dylan Thomas gab sich selbst den Namen „Rimbaud vom Cwmdonkin Drive“, und stellte sich damit selbst in die Ahnenreihe der rebellischen Dichter. Zeitlebens gefährdete er sich selbst durch exzessiven Alkoholgenuss. Seine Sprache vereint Weltschmerz und Lebenskraft, Sprachwitz und Morbidität.


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